Online fundraising 2.0 – The What? Why? and How? mit Dhaval Udani auf der #FO2013

Dhaval Udani ist CEO der gemeinnützigen Organisation GiveIndia, Indiens führender Online-Spendenplattform. Auf der Fundraising Online Conference erklärte er in seiner Session die Grundlagen zu

Online Fundraising 2.0 – The What? Why? and How?

Gleich zu Beginn seiner Präsentation zeigte Udani, dass Spender mit 92% am stärksten persönlichen Empfehlungen vertrauen. Wir spenden unser Geld nicht an Organisationen, sondern Projekte und Menschen, die wir kennen. Und genau diese persönlichen Bindungen und Empfehlungen, verbunden mit guten, personalisierten Geschichten, sind über die Techniken des Social Web möglich. Folglich definierte Udani unter dem Stichwort “Social Giving” “Online Fundraising 2.0” als: “From peer-to-peer it is about empowering your supporters, both donors and volunteers to raise funds by encouraging them to raise funds from their own networks and communities”. Die Betonung liegt dabei auf der persönlichen Interaktion zwischen Fundraisern und Spendern. Doch warum ist Social Media Fundraising nun wichtig und interessant für NGOs?

Why?

Dhaval Udani führt eine Reihe von – sicherlich schon weithin bekannten – Gründen für die Bedeutsamkeit von Online-Fundraising an:

  • steigende Online-Nutzerschaft, heute und in der Zukunft
  • kosteneffiziente Erreichbarkeit vieler Menschen
  • besondere Chancen auch für kleine NGOs
  • direkter Rückkanal im Vergleich zu klassischen Massenmedien
  • unmittelbare Mitteilungsmöglichkeiten
  • Automatisierung des Spendenablaufs und Ausstellung der Spendenquittung
Präsentation von Dhaval Udani auf der Fundraising online
Präsentation von Dhaval Udani auf der Fundraising online

How?

Mit den Worten “Learn your fundraisers the art of raising money” beginnt Udani den dritten Teil seiner Präsentation. “Donating” ist nicht gleichzusetzen mit “Fundraising”. Es ist völlig verschieden, ob man selbst etwas spendet oder andere Menschen um Spenden bittet. Wichtig in der Kommunikation mit Freunden, Familie und Unterstützern ist ein prominenter und direkter Spendenauf (Call-to-action), ganz gleich ob in den verschiedenen Social Media Profilen, in Newslettern oder E-Mail-Signaturen. Zusätzlich können NGOs in Corporate Blogs über die Spendenerfolge berichten und ihre Mitarbeiter motivieren, ebenfalls über die Projekte zu schreiben.

Am Beispiel von Facebook und der India Giving Challenge erläutert Udani schließlich, wie Fundraising über Facebook konkret funktionieren kann. Allein das Bestehen einer Fanpage und die Ansprache des NGO-Unterstützerkreises reichen nicht aus. So belegen etliche Studien immer wieder aufs Neue, dass sich die Einnahmen auf oftmals unter 1.000 bzw. 10.000 $ belaufen. Stattdessen sollten Fundraiser Facebook als eine Plattform nutzen, in ihren eigenen Netzwerken von Freunden, Familie und Kollegen um Unterstützung zu bitten. Die Veröffentlichung der persönlichen Gründe fördert die Motivation zum Spenden im Freundeskreis.

To sum up!

Um Udanis Session kurz zusammenzufassen: NGOs sollten keine Angst haben, in ihren Unterstützernetzwerken DIREKT um Spenden zu bitten, im Gegenteil, sie müssen konkret zum Spenden aufrufen. Eine kontinuierliche Berichterstattung über den Spendenverlauf und die Motivation von Fundraisern, der erste Spender zu sein, fördern den Fundraisingerfolg. Und bei allem Tun sollte man folgenden Leitsatz nicht vergessen:

“Remember, it’s about people not technology.”

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