Recap 2: Mein erstes Mal – als IFC-Speaker!

Wow!

Wer war noch nicht am IFC oder bei wem ist es schon lange her? Dann gleich zu Beginn die dringende Empfehlung: (mal wieder) hingehen! Ja, die Teilnahme kostet einiges – dennoch, es lohnt sich sehr! …und es gibt ja auch immer mal wieder Möglichkeiten, günstiger hinzukommen…

Eine davon erhielt ich in diesem Jahr: für die Session IWITOT (I wish I`d thought of that) wurden drei Plätze im Rahmen einer Speaker Competition verlost. Ich bewarb mich – ja, relativ aufwändig und nein, Bewerbungsvideo bleibt geheim – und gewann! Somit erhielt ich sechs Redeminuten auf der Bühne der IWITOT-Big Room Session und durfte eine Idee vorstellen, an die ich auch gerne gedacht hätte. Die Kampagne, die ich vorstellte war “Rechts gegen Rechts. Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands.

Jan Global Fundraising Awards
Große Bühne für große und sehr gute Kampagne: Rechts gegen Rechts wurde ausgezeichnet und ich durfte den Preis – bzw. die Preise – entgegennehmen.

Allerdings gab es dabei auch einige Herausforderungen. Eine war: am Abend zuvor stand die Verleihung der Global Awards for Fundraising an, für die die Kampagne nominiert war. Somit musste ich mein Vortrags-Konzept umgestalten, da ich davon ausgehen musste, dass alle Teilnehmenden der IWITOT-Session die Kampagne bereits kannten. Ohne zu wissen, ob sie nun wirklich gewinnen würden oder nicht.

Eine weitere Herausforderung – gleichzeitig aber auch eine Ehre: einige Tage vor dem Kongress klingelte mein Telefon, es war Fabian Wichmann, einer der Hauptorganisatoren der Rechts-gegen-Rechts-Kampagne, mit einer Bitte: im Fall des Falles auf die Bühne zu gehen und den Preis in Empfang zu nehmen. Skype-Schaltung war leider nicht möglich – also sagte ich zu. Und wie es dann so kommen musste, gewann Rechts gegen Rechts den Global Award for Fundraising in der Kategorie beste Innovation – ich musste also auf die noch viel größere Bühne um den Preis in Empfang zu nehmen.

Hier seht Ihr, wie die Kampagne vorgestellt wurde beim IFC:

Und hier, wie ich die wenige Zeit nutzte, um DANKE zu sagen:

Im Anschluss an die Verleihung diente ich vielen internationalen Fundraiserinnen und Fundraisern als Kanal, um ihre Freude, ihre Euphorie, ihre Begeisterung über die Kampagne freien Lauf zu lassen. Meine Antwort lautete bei allen gleich: Vielen Dank, ich nehme die Glückwünsche gerne mit und bringe sie zu den Machern der Kampagne nach Berlin!

Mein großer Auftritt stand da noch bevor – vor überfülltem Big Room durfte ich nochmals die Kampagne vorstellen und nutze die Möglichkeit, um Learnings daraus zu ziehen, die wir Fundraiser/innen daraus ziehen dürfen. Diese sind meines Erachtens:

  • Vision haben, um eine Herausforderung anzugehen und das Problem im besten Fall zu lösen.
  • Emotion mit in die Kampagne zu bringen, denn dadurch wird unser Herz und dann hoffentlich auch das Portemonaie geöffnet.
  • Humor ist eine wunderbare Art, auch schwierige Themen zu transportieren.
  • Mut haben, etwas anzugehen und zu benennen. Wir sollten alle etwas mehr Mut haben!

Ich bin sehr gespannt auf das Video, welche The Ressource Alliance von den IWITOT-Vorträgen produziert hat. Mal schauen, ob ich einen guten Job abgeliefert habe…

 

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Mein erstes Mal als Speaker beim IFC: großes Kino! Danke an die vielen Teilnehmenden der Big Room Session.

Was ich sonst noch so erlebt habe beim IFC erzähle ich hier in diesem Video. Es geht um Dan Palotta, Mobile-Fundraising, Entwicklung eines Case for Support und mehr…

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