16. Dezember: Felizitas Dunekamp

Felizitas Dunekamp, seit 2015 selbstständig, stellt sie ihre Erfahrung vor allem kleinen und mittleren NPO zur Verfügung: „Ich bin Fundraiserin mit Leib und Seele und diese Leidenschaft vermittle ich gerne (und erfolgreich) weiter“.

felizitas-dunekampWarum hast du dich für den Beruf Fundraiserin entschieden?

Das war gar kein bewusster Entscheid. Ich bin bei der Krebsliga als Koordinatorin zwischen den Bereichen Kommunikation und Fundraising eingestiegen und habe schnell gemerkt, dass es mich in Richtung Fundraising zieht. Damals eine Entscheidung fürs Leben. Ich bin Fundraiserin mit Leib und Seele und diese Leidenschaft vermittle ich gerne (und erfolgreich) weiter.

Wie sah dein Werdegang aus?

Ursprünglich komme ich aus der s.g. Luxusgüterbranche. Fast 20 Jahre habe ich für den Konzern «Douglas» gearbeitet, damals schon der führende Kosmetikkonzern in Europa. Mit dem Landeswechsel in die Schweiz habe ich auch den Branchenwechsel vollzogen. Wenn auch unbewusst, habe ich doch gewusst, dass ich zukünftig mehr bewirken möchte und mein Verkaufstalent für eine gute Sache einsetzen möchte.

Innerhalb der Organisation konnte ich zwar die Karriereleiter aufsteigen und habe rasch die Leitung des Fundraising übernehmen können, aber die Berührung zur Front habe ich nie verloren. Denn auf den Kontakt mit den Spenderinnen und Spendern könnte ich niemals verzichten.

Wie sieht dein Alltag aus?

Nach 14 Jahren, als Leitung Fundraising und Mitglied der Geschäftsleitung in der grössten Gesundheitsorganisation, Krebsliga Schweiz, habe ich mich 2015 selbstständig gemacht. Heute stelle ich meine Erfahrung vor allem kleinen und mittleren NPO zur Verfügung. Mein Alltag ist bestimmt vom Wunsch der Kunden. Heute arbeite ich an einer Fundraisingstrategie für eine neu gegründete Organisation und bin da auch weiterhin operativ tätig, morgen berate ich eine Umweltschutzorganisation im Stiftungsmarketing und übermorgen moderiere ich einen Teamtag eines Fundraisingteams zum Thema «Major Donor Strategie». Und die Feiertage werde ich frei machen um meinen Kreativitätsspeicher wieder zu füllen.

Was ist das spannendste an deinem Job?

Der andauernde Austausch mit spannenden Menschen. Und die sehr unterschiedlichen Erwartungen der Kunden zu erfüllen ist ebenfalls sehr spannend. Ich kann meine ganze Erfahrung einbringen und bin dann immer wieder gespannt, ob die geplanten positiven Prognosen erfüllt werden. Wenn ja, dann ist die Freude und Anerkennung gross, wenn nein…na, dann schauen wir, was wir noch verbessern können.

Wenn jemand den gleichen Weg wie du einschlagen möchte – was würdest du ihm empfehlen?

Ich würde eine Weiterbildung im Bereich Fundraising machen und gleichzeitig ein Netzwerk aufbauen (das geht in unserer Branche wirklich leicht). Ausserdem würde ich mich heute spezialisieren und mir einen Bereich im Fundraising aussuchen. Denn im Fundraising werden Direktmarketingspezialisten und Databasespezialisten genauso gesucht, wie Eventmanager und Grossspendenfundraiser.

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