Deutscher Fundraisingkongress 2012 – Recap

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    Zum alljährlichen Pflichttermin für Fundraiser trafen sich auch dieses Jahr wieder ca. 700 Branchenvertreter vom 18.- 20.04.2012 auf dem 19. Deutschen Fundraising Kongress. Entgegen der Tradition fand der Kongress nicht mehr in Fulda, sondern erstmals in der Hauptstadt statt. Die neue Kongress-Location, das andel‘s Hotel, war m. E. gut gewählt. Ich jedenfalls hatte keine Probleme mich in dem „Design-Hotel“ rundum wohl zu fühlen ; ) und Abends mit – zumindest dem halben sozialmarketing.de – Team in der „skyBar“ den Blick über Berlin schweifen zu lassen…

    Mittwoch Abend eröffnete „Deutschlands bekanntester Blogger“, Sascha Lobo, den Kongress, bevor es dann am Donnerstag  mit sechs verschiedenen Themensträngen (Grundlagen, Recht, CSR, Kommunikation/Marke, Online-Fundraising und Markt) und zig verschiedenen Seminaren und Table-Sessions in die Vollen ging.

    Highlight des Abends – trotz durchwachsener Moderation – war selbstverständlich das Gala-Dinner mit der Verleihung des Deutschen Fundraisingpreises 2012. Entgegen fester Erwartungen, ist mir der Preis für mein Lebenswerk erneut vorenthalten worden (formal protest!). Ich gehe aber davon aus, dass es im nächsten Jahr klappen wird  ; )

    Wie dem auch sei, ein Gläschen Champagner ist uns auf jeden Fall Altruja schuldig, die mit spendet.org den Preis für die beste Fundraisinginnovation abräumten (Glückwunsch!)
    Der Fundraisingpreis der Jury ging zu recht an den Rektor der Uni Duisburg-Essen; es gibt wahrscheinlich nicht viele Hochschul-Rektoren, die sich selbst als Fundraiser bezeichnen würden. Last but not least gewann die Vestische Kinder- und Jungendklinik den Preis für die beste Fundraising-Kampagne 2012.

    Da ich selbst auf dem Kongress eine Seminar zum Thema „Webanalyse und Testing“Deutscher Fundraising Kongress 2012
    hielt, netzwerken und Designzimmer & Bar genießen musste ; ) habe ich leider nur einen Vortrag mitbekommen. What‘s hot, what‘s new von Jan Ueckermann. Jan ist ein wirklich ausgezeichneter Speaker und hatte Tipps und Trends vom International Fundraising Congress im Gepäck.

    Hörensagen zufolge kam auch das proppenvolle Seminar vom sozialmarketing.de-Kollegen Jörg über „Shitstorm im Social Web“ hervorragend an (as expected).

    zänk you for schusing se deutschebahn  So, meine Lieben, Ende des Recaps, ich muss los und ihr seid dran:

    Habt ihr den Kongress besucht? Wenn ja, was gefiel euch und was ging gar nicht?  (Hint: Kein Kaffee am Morgen, krrr). Und wenn ihr nicht dabei wart, warum nicht?

    6 KOMMENTARE

    1. Danke Thilo für das blitzschnelle Resumee. Ich war Donnerstag und Freitag da, Location ist ok, verkehrsgünstig zu erreichen. In Fulda fand ich aber das Essen reichhaltiger und besser (Kaffee!!) und die Ausstellerebene besser und sehr viel kommunikativer (Marktplatzatmosphäre). Ob das dieses Mal für die Aussteller so gut war? Egal, ich freue mich über Jojos, Bumerangs und Playmobilmännchen.
      Netzwerken war sehr schön, viele traf ich zum ersten Mal „offline“. Den offiziellen Teil der Abendveranstaltung fand ich recht schräg, das mit der Zusammensetzung der Jury (keine Frauen. Ist Fundraising Männersache?) und die Kriterien für die Preisvergabe nicht transparent. Gefreut hat mich der Altuja Preisgewinn. Am lustigsten fanden wir an unserem Tisch den Pedigree-Spot,dessen Hauptaussage von „Geben Sie Tieren ein Zuhause“ in „Geben sie Fundraisern ein Zuhause“ umbenannt wurde. Die Disco-Musik (Griechischer Wein) suboptimal (sind wir in Berlin, oder nicht?), aber das tat der Stimmung ja keinen Abbruch. Ach ja, Seminare, das von Jörg sehr gut gemacht, dann noch eine Table-Session von Getty Images und heute Neuromarketing. Interessant, weil dort noch einmal der Bezug von Farben zu bestimmten Begriffen und limbischen Bereichen dargestellt wurde.

    2. Spruch den Kongresses für mich: „Die Revolution frisst ihre Kinder“ 🙂

      Ansonsten habt ihr in euren Recaps sogut wie alles wichtige gesagt. Danke dafür und auch für die Geschwindigkeit…

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