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	<title>Kommentare für sozialmarketing.de - wir lieben Fundraising</title>
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	<description>Wir leben Fundraising! Professionell. Gesellschaftlich. Sozial.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Feb 2012 09:19:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Streitgespräch: Dein Profil für MSF von Jona Hölderle</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/streitgesprach-dein-profil-fur-msf/#comment-83</link>
		<dc:creator>Jona Hölderle</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:19:50 +0000</pubDate>
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		<description>Auf http://justcoz.org gibt es ein ähnliches Projekt, frei für alle NGOs, aber auf Twitter beschränkt. Beispielsweise von Greenpeace Schweiz: http://justcoz.org/Greenpeace_ch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://justcoz.org" rel="nofollow">http://justcoz.org</a> gibt es ein ähnliches Projekt, frei für alle NGOs, aber auf Twitter beschränkt. Beispielsweise von Greenpeace Schweiz: <a href="http://justcoz.org/Greenpeace_ch" rel="nofollow">http://justcoz.org/Greenpeace_ch</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von Dr. Tilman Buchner</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-82</link>
		<dc:creator>Dr. Tilman Buchner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:12:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-82</guid>
		<description>Hallo Herr Eisfeld-Reschke,
die Funktionsweise von Affiliate Shopping kann unseres Erachtens durch geeignete Kommunikationsmaßnahmen dem Nutzer erklärt werden. Wie  zuvor bereits ausgeführt, geht es bei friends4school jedoch nicht primär darum möglichst viele Affiliate Shopper zu akquirieren sondern eine aktive Schul-Community rund um das Thema Schule/Bildung aufzubauen. Wir sind der Überzeugung, dass auf Basis dieses Netzwerkes das Engagement eines jeden einzelnen für eine positive Schulentwicklung genutzt werden kann. Grundsätzlich verfolgt friends4school folgende Ziele:

•	Aufbau einer aktiven Schul-Community bestehend aus Lehrern, Schülern, Eltern, Ehemaligen und Unternehmen, die sich für eine positive Schulentwicklung einsetzen 
•	Förderung von Unternehmerischem Denken und Handeln in der Schule
•	Förderung von Maßnahmen zur Erleichterung des Übergangs von Schule zum Beruf
•	Unterstützen des Lehrbetriebs und Einsatz für eine Verbesserung der Lehrqualität
•	Förderung des Umgangs mit neuen Medien (Internet) und Integration in den Schulalltag

Die Initiative fungiert als Partner für Schule und Wirtschaft im Bereich Bildungssponsoring, initiiert Projekte und vermittelt Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen. Im Vordergrund der Arbeit steht dabei immer der Nutzen für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht. 

Bzgl. der Finanzierung der Entwicklungs- sowie Betriebskosten der Plattform repräsentiert die Provisionsgebühr im Falle von friends4school nur eine mögliche Einnahmequelle. Weitere Ertragspotentiale liegen in den Bereichen CSR (Corporate Social Responsibility) sowie selektiv in AdSales Erlösen. Durch die Breite der Ertragsquellen ist es uns daher möglich ein leistungsstarkes und gleichzeitig kostengünstiges Fundraising Produkt auf dem Markt zu platzieren. 

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Eisfeld-Reschke,<br />
die Funktionsweise von Affiliate Shopping kann unseres Erachtens durch geeignete Kommunikationsmaßnahmen dem Nutzer erklärt werden. Wie  zuvor bereits ausgeführt, geht es bei friends4school jedoch nicht primär darum möglichst viele Affiliate Shopper zu akquirieren sondern eine aktive Schul-Community rund um das Thema Schule/Bildung aufzubauen. Wir sind der Überzeugung, dass auf Basis dieses Netzwerkes das Engagement eines jeden einzelnen für eine positive Schulentwicklung genutzt werden kann. Grundsätzlich verfolgt friends4school folgende Ziele:</p>
<p>•	Aufbau einer aktiven Schul-Community bestehend aus Lehrern, Schülern, Eltern, Ehemaligen und Unternehmen, die sich für eine positive Schulentwicklung einsetzen<br />
•	Förderung von Unternehmerischem Denken und Handeln in der Schule<br />
•	Förderung von Maßnahmen zur Erleichterung des Übergangs von Schule zum Beruf<br />
•	Unterstützen des Lehrbetriebs und Einsatz für eine Verbesserung der Lehrqualität<br />
•	Förderung des Umgangs mit neuen Medien (Internet) und Integration in den Schulalltag</p>
<p>Die Initiative fungiert als Partner für Schule und Wirtschaft im Bereich Bildungssponsoring, initiiert Projekte und vermittelt Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen. Im Vordergrund der Arbeit steht dabei immer der Nutzen für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht. </p>
<p>Bzgl. der Finanzierung der Entwicklungs- sowie Betriebskosten der Plattform repräsentiert die Provisionsgebühr im Falle von friends4school nur eine mögliche Einnahmequelle. Weitere Ertragspotentiale liegen in den Bereichen CSR (Corporate Social Responsibility) sowie selektiv in AdSales Erlösen. Durch die Breite der Ertragsquellen ist es uns daher möglich ein leistungsstarkes und gleichzeitig kostengünstiges Fundraising Produkt auf dem Markt zu platzieren. </p>
<p>Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von Jörg Eisfeld-Reschke</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-81</link>
		<dc:creator>Jörg Eisfeld-Reschke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 12:57:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-81</guid>
		<description>Hallo Herr Buchner,

beim Einsatz von Einkaufs-Plattformen im Fundraising begegnen mir in Organisationen zunächst zwei ernsthafte Zweifel:
&lt;strong&gt;1. Funktionsweise von Affiliate&lt;/strong&gt;
Das lässt sich mit ein paar Erläuterungen und den Hinweisen zur Verbreitung von Provisionen im Sales Marketing leicht ausräumen. Dieser Blogbeitrag soll eine kleine Hilfe hierzu darstellen.
&lt;strong&gt;1. Seriösität/Finanzierung der Anbieter&lt;/strong&gt;
Sie werben in Ihrem Kommentar mit einer angeblich niedrigsten Provisionsgebühr. In der Diskussion und das Hinterfragen von Verwaltungskosten sind NGOs geübt. Spricht eine niedrige Quote tatsächlich für ein besseres und sicheres Angebot? Wie finanzieren sich die Anbieter, wenn eine Kostendeckung und das Einspielen der Investitionskosten in die Plattformen in den ersten Jahren unrealistisch erscheint?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Buchner,</p>
<p>beim Einsatz von Einkaufs-Plattformen im Fundraising begegnen mir in Organisationen zunächst zwei ernsthafte Zweifel:<br />
<strong>1. Funktionsweise von Affiliate</strong><br />
Das lässt sich mit ein paar Erläuterungen und den Hinweisen zur Verbreitung von Provisionen im Sales Marketing leicht ausräumen. Dieser Blogbeitrag soll eine kleine Hilfe hierzu darstellen.<br />
<strong>1. Seriösität/Finanzierung der Anbieter</strong><br />
Sie werben in Ihrem Kommentar mit einer angeblich niedrigsten Provisionsgebühr. In der Diskussion und das Hinterfragen von Verwaltungskosten sind NGOs geübt. Spricht eine niedrige Quote tatsächlich für ein besseres und sicheres Angebot? Wie finanzieren sich die Anbieter, wenn eine Kostendeckung und das Einspielen der Investitionskosten in die Plattformen in den ersten Jahren unrealistisch erscheint?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von Dr. Tilman Buchner</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-80</link>
		<dc:creator>Dr. Tilman Buchner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 12:43:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-80</guid>
		<description>Wir haben vor kurzem die Plattform www.friends4school.de ins Leben gerufen.
Wie die oben erwähnten Affiliate Shopping Plattformen bietet auch friends4school die Möglichkeit, durch das Einkaufen in Onlineshops Spenden für Fördervereine zu generieren.

Entscheidender Unterschied zu anderen Plattformen ist jedoch, dass friends4school Schulen die Möglichkeit bietet ein professionelles Ehemaligennetzwerk aufzubauen und konkrete Projekte auf der Plattform zu veröffentlichen, die Freund der Schule per Direktspende oder durch Einkäufe in Partnershops unterstützen können.

Unseres Erachtens ist der Aufbau einer aktiven Schul-Community der Schlüssel zum Erfolg, um zum Einen nachhaltig die Erträge für Fördervereine zu steigern sowie einem jeden die Möglichkeit zu bieten, Schule aktiv mitgestalten zu können.

friends4school ist für Schulen und Fördervereine kostenlos und finanziert den Betrieb und Ausbau der Plattform durch eine Provisionsgebühr in Höhe von 5% auf jede Spende! Hiermit reicht friends4school von allen am Markt verfügbaren Spendenplattformen den größten Beitrag an Schulen weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben vor kurzem die Plattform <a href="http://www.friends4school.de" rel="nofollow">http://www.friends4school.de</a> ins Leben gerufen.<br />
Wie die oben erwähnten Affiliate Shopping Plattformen bietet auch friends4school die Möglichkeit, durch das Einkaufen in Onlineshops Spenden für Fördervereine zu generieren.</p>
<p>Entscheidender Unterschied zu anderen Plattformen ist jedoch, dass friends4school Schulen die Möglichkeit bietet ein professionelles Ehemaligennetzwerk aufzubauen und konkrete Projekte auf der Plattform zu veröffentlichen, die Freund der Schule per Direktspende oder durch Einkäufe in Partnershops unterstützen können.</p>
<p>Unseres Erachtens ist der Aufbau einer aktiven Schul-Community der Schlüssel zum Erfolg, um zum Einen nachhaltig die Erträge für Fördervereine zu steigern sowie einem jeden die Möglichkeit zu bieten, Schule aktiv mitgestalten zu können.</p>
<p>friends4school ist für Schulen und Fördervereine kostenlos und finanziert den Betrieb und Ausbau der Plattform durch eine Provisionsgebühr in Höhe von 5% auf jede Spende! Hiermit reicht friends4school von allen am Markt verfügbaren Spendenplattformen den größten Beitrag an Schulen weiter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von Jörg Eisfeld-Reschke</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-79</link>
		<dc:creator>Jörg Eisfeld-Reschke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 12:22:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-79</guid>
		<description>Was mich mal interessieren würde wären konkrete Zahlen, die Einrichtungen damit im Jahr erreichen. Ich höre in Seminaren teilweise von wenigen hundert oder von wenigen tausend Euro.

Aber es wäre mal interessant zu erfahren, wieviel Kommunikationsaufwand wie hohem Spendenaufkommen gegenüber stehen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich mal interessieren würde wären konkrete Zahlen, die Einrichtungen damit im Jahr erreichen. Ich höre in Seminaren teilweise von wenigen hundert oder von wenigen tausend Euro.</p>
<p>Aber es wäre mal interessant zu erfahren, wieviel Kommunikationsaufwand wie hohem Spendenaufkommen gegenüber stehen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von tierheimblogger</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-78</link>
		<dc:creator>tierheimblogger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 20:41:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-78</guid>
		<description>Wir haben das schon vor einigen Jahren auf unserer Homepage versucht, mit einer eigenen Rubrik von so einer Idee zu profieren. Aber eigentlich hat diese Idee nie gezündet und wir haben all diese Affiliate wieder von der Seite verbannt. Ich denke der Ansatz dafür muss schon offline geschaffen werden. Über einen Gutschein bei einem Tag der Offenen Tür, vielleicht auch per QR_Code bei einem Dankesbrief. Damit es auch in den Köpfen von mehr Leuten ankommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben das schon vor einigen Jahren auf unserer Homepage versucht, mit einer eigenen Rubrik von so einer Idee zu profieren. Aber eigentlich hat diese Idee nie gezündet und wir haben all diese Affiliate wieder von der Seite verbannt. Ich denke der Ansatz dafür muss schon offline geschaffen werden. Über einen Gutschein bei einem Tag der Offenen Tür, vielleicht auch per QR_Code bei einem Dankesbrief. Damit es auch in den Köpfen von mehr Leuten ankommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising mit Affiliate-Shopping von Matthias Daberstiel</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-mit-affiliate-shopping/#comment-77</link>
		<dc:creator>Matthias Daberstiel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 20:06:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1828#comment-77</guid>
		<description>Die Sache ist nicht so einfach. Es braucht viel Werbung. Was an unserer Schule schon recht gut funktioniert. Wenn die Schule größer wäre natürlich noch besser, denn mehr Eltern = mehr Chancen, das wirklich über die Plattform eingekauft wird. Wichtig ist der Service der Plattform. Bildungsspender bietet zum Beispiel kleine Plakate mit Spendenstand zum aushängen, Aufkleber für den Bildschirm (sehr gute Idee) aber auch Widgets für die Website. So kann man das in die eigenen Werbeaktivitäten gut einbinden und die eigene Plattformseite gut promoten. Sie heißt übrigens: http://www.bildungsspender.de/kilaloma ;) Hilfreich ist zu einkaufsträchtigen Zeiten (Ostern, Weihnachten) oder etwa aller zwei Monate daran zu erinnern.

Bin übrigens gespannt wie die &quot;Offline-Aktion&quot; Deutschland rundet auf im Handel funktionieren wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sache ist nicht so einfach. Es braucht viel Werbung. Was an unserer Schule schon recht gut funktioniert. Wenn die Schule größer wäre natürlich noch besser, denn mehr Eltern = mehr Chancen, das wirklich über die Plattform eingekauft wird. Wichtig ist der Service der Plattform. Bildungsspender bietet zum Beispiel kleine Plakate mit Spendenstand zum aushängen, Aufkleber für den Bildschirm (sehr gute Idee) aber auch Widgets für die Website. So kann man das in die eigenen Werbeaktivitäten gut einbinden und die eigene Plattformseite gut promoten. Sie heißt übrigens: <a href="http://www.bildungsspender.de/kilaloma" rel="nofollow">http://www.bildungsspender.de/kilaloma</a> <img src='http://sozialmarketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Hilfreich ist zu einkaufsträchtigen Zeiten (Ostern, Weihnachten) oder etwa aller zwei Monate daran zu erinnern.</p>
<p>Bin übrigens gespannt wie die &#8220;Offline-Aktion&#8221; Deutschland rundet auf im Handel funktionieren wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Interview mit Clara West zu ihrer Dissertation über Spendermotive von Clara West</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/interview-zur-dissertation-uber-spendermotive/#comment-76</link>
		<dc:creator>Clara West</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:32:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1690#comment-76</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Dörfner,

besten Dank für Ihre Anmerkungen. 
Eine explorative Studie ist und bleibt immer - wie der Name schon sagt - explorativ. Die Frage ist m.E.: Welche Zielstellung verfolgt ein Forschungsvorhaben? Welche Ansprüche werden vorab formuliert? Wenn man mit einem breiten Fokus an die Sache herangehen möchte, dann bleibt die Aufnahme letztlich zwangsläufig immer unscharf. Ich habe mich aber bewusst für diesen breiten Fokus entschieden und dabei auch bewusst die mangelnde Tiefe in Kauf genommen - dies habe ich an mehreren Punkten in der Arbeit  (3.4 und 5.3.4) reflektiert und selbst genau auf diesen Widerspruch hingewiesen.

Wenn Sie sagen, dass schon &quot;viele Ideen&quot; generiert wurden, da die man anknüpfen könnte, dann wäre es sehr hilfreich, wenn Sie diese konkret benennen würden.  Auch hier würde ich Ihnen sogar - ohne konkret zu wissen, welche Ansätze oder Untersuchungen Sie meinen - Recht geben, dass es &quot;Ideen&quot; gibt, diese sich aber ausschnitthaft dem Gegenstand nähern (siehe Kapitel 3). Insofern komme ich in meiner Arbeit zu der Schlussfolgerung, dass diese &quot;Ideen&quot; sehr spannend, aber eben nicht ausreichend sind, sich einem Überblick über das Gesamtsspektrum in Form einer Hypothese zu nähern.  Daraus ergibt sich logischerweise, dass eine explorative Herangehensweise an den Forschungsgegenstand erforderlich war.

Was die Auswahl der Befragten anbetrifft: Selbstverständlich liegt dem Stichprobenplan auch ein pragmatischer Aspekt zu Grunde. Alternativ hätte man konsequenterweise nur eine quantitative Untersuchung in Betracht ziehen können - denn qualitative Untersuchungen werden nun mal nicht dadurch besser, dass man mehr Leute befragt.  Ob die konkrete Form der Auswahl an der Validität der Untersuchung zweifeln lassen, darüber kann man sicherlich streiten.  Wie Sie aber im Methodenkapitel nachlesen können, habe ich (analog Grounded Theory) so lange - und auch darüber hinaus - befragt, bis sich eine Merkmals- und Ausprägungssättigung eingestellt hat. Ich gebe Ihnen also Recht: Eine &quot;Repräsentativierung&quot; der Daten über einen Stichprobenplan wäre ein sinnloses Unterfangen gewesen. Aber auch eine nachträgliche Analyse der Ergebnisse anhand der Auswahlkriterien kann daher höchstens in Form von Hypothesen möglich sein und trägt in diesem Rahmen nur begrenzt zum Erkenntnisgewinn bei.

Grundsätzlich kann man also für alle Punkte sagen, Sie treffen damit ins Schwarze. So sind die von Ihnen genannten Aspekte alle für sich eine Untersuchung wert und würden vermutlich relevante Ergebnisse liefern. Aber die Ansprüche, die Sie an meine Arbeit stellen, können insbesondere deshalb nicht erfüllt werden, weil Sie nicht mit der Zielstellung derselben korrespondieren. Sie widersprechen sich aber auch nicht, im besten Falle ergänzen sie sich. Insofern bieten Ihre Punkte hervorragende Anstöße für weitere Projekte, z.B. in Hinblick auf die weitere Theoriebildung, die mittels der Daten möglich sein könnte oder auch für die möglichen Anhaltspunkte für die Praxis. Gerne stehe ich für einen Austausch in diesem Sinne zur Verfügung.

Beste Grüße

Clara West</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dörfner,</p>
<p>besten Dank für Ihre Anmerkungen.<br />
Eine explorative Studie ist und bleibt immer &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; explorativ. Die Frage ist m.E.: Welche Zielstellung verfolgt ein Forschungsvorhaben? Welche Ansprüche werden vorab formuliert? Wenn man mit einem breiten Fokus an die Sache herangehen möchte, dann bleibt die Aufnahme letztlich zwangsläufig immer unscharf. Ich habe mich aber bewusst für diesen breiten Fokus entschieden und dabei auch bewusst die mangelnde Tiefe in Kauf genommen &#8211; dies habe ich an mehreren Punkten in der Arbeit  (3.4 und 5.3.4) reflektiert und selbst genau auf diesen Widerspruch hingewiesen.</p>
<p>Wenn Sie sagen, dass schon &#8220;viele Ideen&#8221; generiert wurden, da die man anknüpfen könnte, dann wäre es sehr hilfreich, wenn Sie diese konkret benennen würden.  Auch hier würde ich Ihnen sogar &#8211; ohne konkret zu wissen, welche Ansätze oder Untersuchungen Sie meinen &#8211; Recht geben, dass es &#8220;Ideen&#8221; gibt, diese sich aber ausschnitthaft dem Gegenstand nähern (siehe Kapitel 3). Insofern komme ich in meiner Arbeit zu der Schlussfolgerung, dass diese &#8220;Ideen&#8221; sehr spannend, aber eben nicht ausreichend sind, sich einem Überblick über das Gesamtsspektrum in Form einer Hypothese zu nähern.  Daraus ergibt sich logischerweise, dass eine explorative Herangehensweise an den Forschungsgegenstand erforderlich war.</p>
<p>Was die Auswahl der Befragten anbetrifft: Selbstverständlich liegt dem Stichprobenplan auch ein pragmatischer Aspekt zu Grunde. Alternativ hätte man konsequenterweise nur eine quantitative Untersuchung in Betracht ziehen können &#8211; denn qualitative Untersuchungen werden nun mal nicht dadurch besser, dass man mehr Leute befragt.  Ob die konkrete Form der Auswahl an der Validität der Untersuchung zweifeln lassen, darüber kann man sicherlich streiten.  Wie Sie aber im Methodenkapitel nachlesen können, habe ich (analog Grounded Theory) so lange &#8211; und auch darüber hinaus &#8211; befragt, bis sich eine Merkmals- und Ausprägungssättigung eingestellt hat. Ich gebe Ihnen also Recht: Eine &#8220;Repräsentativierung&#8221; der Daten über einen Stichprobenplan wäre ein sinnloses Unterfangen gewesen. Aber auch eine nachträgliche Analyse der Ergebnisse anhand der Auswahlkriterien kann daher höchstens in Form von Hypothesen möglich sein und trägt in diesem Rahmen nur begrenzt zum Erkenntnisgewinn bei.</p>
<p>Grundsätzlich kann man also für alle Punkte sagen, Sie treffen damit ins Schwarze. So sind die von Ihnen genannten Aspekte alle für sich eine Untersuchung wert und würden vermutlich relevante Ergebnisse liefern. Aber die Ansprüche, die Sie an meine Arbeit stellen, können insbesondere deshalb nicht erfüllt werden, weil Sie nicht mit der Zielstellung derselben korrespondieren. Sie widersprechen sich aber auch nicht, im besten Falle ergänzen sie sich. Insofern bieten Ihre Punkte hervorragende Anstöße für weitere Projekte, z.B. in Hinblick auf die weitere Theoriebildung, die mittels der Daten möglich sein könnte oder auch für die möglichen Anhaltspunkte für die Praxis. Gerne stehe ich für einen Austausch in diesem Sinne zur Verfügung.</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Clara West</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising-Wochenrückblick vom 30.01.-05.02.2012 von Maik Meid</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-wochenruckblick-vom-30-01-05-02-2012/#comment-75</link>
		<dc:creator>Maik Meid</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:19:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1628#comment-75</guid>
		<description>Hi Sonja. 
Vielen Dank. Da haben die doch glatt nachträglich ihre URL geändert. Hab&#039;s angepasst. Danke für den Hinweis und eine schöne restliche Woche nach Franggen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Sonja.<br />
Vielen Dank. Da haben die doch glatt nachträglich ihre URL geändert. Hab&#8217;s angepasst. Danke für den Hinweis und eine schöne restliche Woche nach Franggen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising-Wochenrückblick vom 30.01.-05.02.2012 von Sonja Becker</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-wochenruckblick-vom-30-01-05-02-2012/#comment-74</link>
		<dc:creator>Sonja Becker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:42:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1628#comment-74</guid>
		<description>Moin zusammen,
der oben genannte Link (Social Media für Unternehmer: Brian Solis: Die Entdeckung des “Ich” in Social Media) führt bei mir momentan ins Leere.
LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin zusammen,<br />
der oben genannte Link (Social Media für Unternehmer: Brian Solis: Die Entdeckung des “Ich” in Social Media) führt bei mir momentan ins Leere.<br />
LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fundraising-Wochenrückblick vom 30.01.-05.02.2012 von Sonja Becker</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/fundraising-wochenruckblick-vom-30-01-05-02-2012/#comment-73</link>
		<dc:creator>Sonja Becker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:31:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1628#comment-73</guid>
		<description>Mit Freude erwartet und mit noch mehr Freude gelesen. Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Freude erwartet und mit noch mehr Freude gelesen. Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Interview mit Clara West zu ihrer Dissertation über Spendermotive von Kai Dörfner</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/interview-zur-dissertation-uber-spendermotive/#comment-72</link>
		<dc:creator>Kai Dörfner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:02:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1690#comment-72</guid>
		<description>Ein erster und sehr schneller Blick über die Dissertation bringt nach dem ersten Impuls der Freude über ein neues Stück Forschung einige Fragen auf:

Auf Seite 32 wird von einer „ganzheitlichen“ Betrachtungsweise geschrieben. Da klingen mir doch gleich die Glöckchen im Kopf. Ist dies doch nicht selten ein Indiz dafür, sich einem möglicherweise komplexen Thema nicht komplex nähern zu müssen, sondern „explorativ“ vorgehen zu dürfen.

Es werden auf Seite 57 viele mögliche Motive von Spendern genannt. Diese decken sich durchaus mit meinen Erfahrungen im Praxisfeld. Warum nutzt die Autorin diese Ressource nicht, um Theoriebildung zu betreiben.

Wenn die Autorin zu Recht darauf hinweist, dass das Spendenverhalten durch monokausale Ansätze nicht zu klären ist (S. 78), dann stellt sich mir die Frage, warum dann der explorative Ansatz gewählt wurde. Denn u.a. durch explorative Ansätze wurden ja viele Ideen bereits generiert. Alternativ wäre ja auch denkbar gewesen, das vorhandene Material möglicherweise einer (statistisch anspruchsvollen)  multivatiaten Analyse zu unterziehen.

Eine Studie ist – alte Soziologenweisheit – maximal so gut, wie die ihr zugrunde liegende Auswahl der Untersuchungspersonen. Und da sehe ich große Probleme bei der Auswahl der 30 Befragten. Denn die geschah nicht besonders „explorativ“, sondern sehr pragmatisch.

	Es wird immer wieder auf eine „Repräsentativität“ der Ausgewählten gesetzt. Diese wird anhand soziodemografischer Faktoren bestimmt. Damit geschieht bereits Theoriebildung, denn die dahinter liegende Theorie besagt, dass die genannten Faktoren spendenentscheidend sein könnten. Hier: Alter, Geschlecht, Ost-West. Die genannte Offenheit, der explorative Ansatz wird damit etwas ad absurdum geführt.

	Warum soll der Nord-Süd-Unterschied keine Rolle spielen? Die Autorin erwähnt ihn, sieht ihn aber durch das Einkommensgefälle erklärt und ignoriert ihn ab dann. Woher stammt diese Erkenntnis? Hier wird sehr locker passend gemacht, was vielleicht nicht passt. Die Befragten kommen aus einer großstädtischen Region – welche Rolle spielt das?

	Von den 30 Befragten sind 15 evangelisch, 2 katholisch und 13 konfessionslos. Dies ist eine sehr starke Verzerrung der Stichprobe. Insbesondere, wenn die konfessionellen Prägungen, wie oft angenommen, eine wichtige Rolle spielen – auch die konfessionellen Unterschiede. Insbesondere bei der älteren – und spendenaffinen – Spenderschaft ist hier ein starker Beweggrund anzunehmen.

	Die Auswahl der Altersgruppen und eine Gleichverteilung innerhalb der Gruppen ist nicht nachvollziehbar. 14-29, 30-49 und 50+ sind die Kategorien. Aus meiner Sicht (und ich habe Soziologie der Lebensalter studiert), ist diese Altersgruppierung völlig untauglich, um Spendertypen zu bilden. Für sehr viele Personen fängt das Spendenalter, das spendenfähige Alter, erst mit Mitte 40 an und entwickelt sich dann nochmals sehr differenziert. 
Welchen Erkenntnisgewinn haben wir, wenn 1/3 der Befragten einer Gruppe angehören, welche praktisch nicht spendet? Da hätte man auch die Meerschweinchen in einer Berliner Zoohandlung befragen können.
50+ ist eine in keiner Weise einheitliche Alterskohorte. Wir haben wir Geburtsjahrgänge von ca. 1920-1960. Das sind real 40 Jahre, in welchen ganze Weltreiche vergingen! 50jährige, 60jährige, 70jährige und 80jährige unterscheiden sich in ihrer Biografie, ihren Prägungen, ihrem Ausgabenverhalten, ihrem Lebensstil gravierend!

	Spender werden als Individuen betrachtet. Wo ist der familiäre Kontext? Meine Erfahrung aus der Praxis sagt mir, dass Spenden oft als familiäre Entscheidung getroffen werden, unterschiedliche Verantwortlichkeiten bei (Ehe-)partnern sichtbar sind. Oder habe ich dies in der Eile überlesen?

	Der Auswahl von zu befragenden Personen über Non-Profit-Organisationen (S. 88) bringt natürlich eine gravierende Verzerrung mit sich. Denn wen werden Hauptamtliche wohl auswählen? Personen, welche persönlich bekannt sind, welche eine gewisse Eloquenz haben und „angenehm“ sind. Sie wählen Personen, von denen sie ein gutes Antwortverhalten erwarten. Damit ist eine gravierender Bias in der qualitativen Stichprobe vorhanden, der nicht hinterfragt wird. 

	Dann kommt noch dazu, dass Befragte selber noch weitere Personen nennen konnten, falls über die NGO keine ausreichende Befragtenzahl kam. Welche Verzerrung geschieht hier?

	Betrachte ich mir die genannten Schulabschlüsse der Befragten, dann sehe ich 1 Hauptschulabschluss, 4 Berufsausbildungen, 15 Hochschulabschlüsse und 4 Promotionen. 
Für welchen Teil der Bevölkerung soll denn das bitte repräsentativ sein? Bis Mitte der 60er Jahre war der Volksschulabschluss in weiten Teilen der Bundesrepublik der bestimmende Schulabschluss. Und hier ist er mit 3% bzw. incl. derjenigen mit Berufsausbildung 20% sichtbar.

Nein, weiter bringt uns diese Studie nicht. Sie bringt wieder einige Spendertypisierungen mehr und damit war es dann auch gewesen. Wo bleiben denn nun die Hypothesen, welche für künftige Forschung handlungsleitend sein könnten?

Der Flickenteppich wird größer. Ich warte noch immer auf eine, theoretisch durch forschungsleitende Hypothesen fundierte, empirische Studie zu Spendermotiven. Eine Studie, welche sich nicht in Kreuztabellen und Vermutungen erschöpft, sondern empirisch fundierte Idealtypen von Spenden präsentiert. Solch eine Studie muss dann aber multivatiate Auswertungen fahren und bedarf entsprechender statistischer Fähigkeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein erster und sehr schneller Blick über die Dissertation bringt nach dem ersten Impuls der Freude über ein neues Stück Forschung einige Fragen auf:</p>
<p>Auf Seite 32 wird von einer „ganzheitlichen“ Betrachtungsweise geschrieben. Da klingen mir doch gleich die Glöckchen im Kopf. Ist dies doch nicht selten ein Indiz dafür, sich einem möglicherweise komplexen Thema nicht komplex nähern zu müssen, sondern „explorativ“ vorgehen zu dürfen.</p>
<p>Es werden auf Seite 57 viele mögliche Motive von Spendern genannt. Diese decken sich durchaus mit meinen Erfahrungen im Praxisfeld. Warum nutzt die Autorin diese Ressource nicht, um Theoriebildung zu betreiben.</p>
<p>Wenn die Autorin zu Recht darauf hinweist, dass das Spendenverhalten durch monokausale Ansätze nicht zu klären ist (S. 78), dann stellt sich mir die Frage, warum dann der explorative Ansatz gewählt wurde. Denn u.a. durch explorative Ansätze wurden ja viele Ideen bereits generiert. Alternativ wäre ja auch denkbar gewesen, das vorhandene Material möglicherweise einer (statistisch anspruchsvollen)  multivatiaten Analyse zu unterziehen.</p>
<p>Eine Studie ist – alte Soziologenweisheit – maximal so gut, wie die ihr zugrunde liegende Auswahl der Untersuchungspersonen. Und da sehe ich große Probleme bei der Auswahl der 30 Befragten. Denn die geschah nicht besonders „explorativ“, sondern sehr pragmatisch.</p>
<p>	Es wird immer wieder auf eine „Repräsentativität“ der Ausgewählten gesetzt. Diese wird anhand soziodemografischer Faktoren bestimmt. Damit geschieht bereits Theoriebildung, denn die dahinter liegende Theorie besagt, dass die genannten Faktoren spendenentscheidend sein könnten. Hier: Alter, Geschlecht, Ost-West. Die genannte Offenheit, der explorative Ansatz wird damit etwas ad absurdum geführt.</p>
<p>	Warum soll der Nord-Süd-Unterschied keine Rolle spielen? Die Autorin erwähnt ihn, sieht ihn aber durch das Einkommensgefälle erklärt und ignoriert ihn ab dann. Woher stammt diese Erkenntnis? Hier wird sehr locker passend gemacht, was vielleicht nicht passt. Die Befragten kommen aus einer großstädtischen Region – welche Rolle spielt das?</p>
<p>	Von den 30 Befragten sind 15 evangelisch, 2 katholisch und 13 konfessionslos. Dies ist eine sehr starke Verzerrung der Stichprobe. Insbesondere, wenn die konfessionellen Prägungen, wie oft angenommen, eine wichtige Rolle spielen – auch die konfessionellen Unterschiede. Insbesondere bei der älteren – und spendenaffinen – Spenderschaft ist hier ein starker Beweggrund anzunehmen.</p>
<p>	Die Auswahl der Altersgruppen und eine Gleichverteilung innerhalb der Gruppen ist nicht nachvollziehbar. 14-29, 30-49 und 50+ sind die Kategorien. Aus meiner Sicht (und ich habe Soziologie der Lebensalter studiert), ist diese Altersgruppierung völlig untauglich, um Spendertypen zu bilden. Für sehr viele Personen fängt das Spendenalter, das spendenfähige Alter, erst mit Mitte 40 an und entwickelt sich dann nochmals sehr differenziert.<br />
Welchen Erkenntnisgewinn haben wir, wenn 1/3 der Befragten einer Gruppe angehören, welche praktisch nicht spendet? Da hätte man auch die Meerschweinchen in einer Berliner Zoohandlung befragen können.<br />
50+ ist eine in keiner Weise einheitliche Alterskohorte. Wir haben wir Geburtsjahrgänge von ca. 1920-1960. Das sind real 40 Jahre, in welchen ganze Weltreiche vergingen! 50jährige, 60jährige, 70jährige und 80jährige unterscheiden sich in ihrer Biografie, ihren Prägungen, ihrem Ausgabenverhalten, ihrem Lebensstil gravierend!</p>
<p>	Spender werden als Individuen betrachtet. Wo ist der familiäre Kontext? Meine Erfahrung aus der Praxis sagt mir, dass Spenden oft als familiäre Entscheidung getroffen werden, unterschiedliche Verantwortlichkeiten bei (Ehe-)partnern sichtbar sind. Oder habe ich dies in der Eile überlesen?</p>
<p>	Der Auswahl von zu befragenden Personen über Non-Profit-Organisationen (S. 88) bringt natürlich eine gravierende Verzerrung mit sich. Denn wen werden Hauptamtliche wohl auswählen? Personen, welche persönlich bekannt sind, welche eine gewisse Eloquenz haben und „angenehm“ sind. Sie wählen Personen, von denen sie ein gutes Antwortverhalten erwarten. Damit ist eine gravierender Bias in der qualitativen Stichprobe vorhanden, der nicht hinterfragt wird. </p>
<p>	Dann kommt noch dazu, dass Befragte selber noch weitere Personen nennen konnten, falls über die NGO keine ausreichende Befragtenzahl kam. Welche Verzerrung geschieht hier?</p>
<p>	Betrachte ich mir die genannten Schulabschlüsse der Befragten, dann sehe ich 1 Hauptschulabschluss, 4 Berufsausbildungen, 15 Hochschulabschlüsse und 4 Promotionen.<br />
Für welchen Teil der Bevölkerung soll denn das bitte repräsentativ sein? Bis Mitte der 60er Jahre war der Volksschulabschluss in weiten Teilen der Bundesrepublik der bestimmende Schulabschluss. Und hier ist er mit 3% bzw. incl. derjenigen mit Berufsausbildung 20% sichtbar.</p>
<p>Nein, weiter bringt uns diese Studie nicht. Sie bringt wieder einige Spendertypisierungen mehr und damit war es dann auch gewesen. Wo bleiben denn nun die Hypothesen, welche für künftige Forschung handlungsleitend sein könnten?</p>
<p>Der Flickenteppich wird größer. Ich warte noch immer auf eine, theoretisch durch forschungsleitende Hypothesen fundierte, empirische Studie zu Spendermotiven. Eine Studie, welche sich nicht in Kreuztabellen und Vermutungen erschöpft, sondern empirisch fundierte Idealtypen von Spenden präsentiert. Solch eine Studie muss dann aber multivatiate Auswertungen fahren und bedarf entsprechender statistischer Fähigkeiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Interview mit Clara West zu ihrer Dissertation über Spendermotive von Jörg Eisfeld-Reschke</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/interview-zur-dissertation-uber-spendermotive/#comment-71</link>
		<dc:creator>Jörg Eisfeld-Reschke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:46:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1690#comment-71</guid>
		<description>Vielen Dank, dass es jetzt wieder ein Stück mehr Grundlagenforschung gibt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, dass es jetzt wieder ein Stück mehr Grundlagenforschung gibt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pluragraph – Social-Media-TOP-20 für den Februar 2012 von Robert Kresse</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/pluragraph-social-media-top20-2-2012/#comment-70</link>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:34:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1636#comment-70</guid>
		<description>Danke für die Erwähnung des VEBU - Vegetarierbund Deutschland. In der Tat ist Facebook für uns eine sehr wichtige Plattform, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen Hilfestellungen zu geben und sie für eine vegetarische Ernährung zu begeistern. Aktuell vergeben wir den Preis für das &quot;&lt;a href=&quot;http://vebu.de/kochbuch2012&quot; title=&quot;Wahl zum Kochbuch des Jahres 2012&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kochbuch des Jahres 2012&lt;/a&gt;&quot; und innerhalb eines Tages haben bereits 2.700 Menschen an unserer Abstimmung teilgenommen. Für uns eine sehr gute Bilanz bis jetzt.

Eine kleiner Fehler ist mir noch im Artikel aufgefallen. Der Link &quot;Onlineaktivitäten für den VEBU&quot; führt zu einer Fehlermeldung. Als neuen Link würde ich diesen hier empfehlen: https://pluragraph.de/organisations/vebu-vegetarierbund-deutschland (Ich hatte die Organisation auf Pluragraph gestern namentlich angepasst)

Viele Grüße,
Robert Kresse

VEBU - Social Media Manager</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Erwähnung des VEBU &#8211; Vegetarierbund Deutschland. In der Tat ist Facebook für uns eine sehr wichtige Plattform, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen Hilfestellungen zu geben und sie für eine vegetarische Ernährung zu begeistern. Aktuell vergeben wir den Preis für das &#8220;<a href="http://vebu.de/kochbuch2012" title="Wahl zum Kochbuch des Jahres 2012" rel="nofollow">Kochbuch des Jahres 2012</a>&#8221; und innerhalb eines Tages haben bereits 2.700 Menschen an unserer Abstimmung teilgenommen. Für uns eine sehr gute Bilanz bis jetzt.</p>
<p>Eine kleiner Fehler ist mir noch im Artikel aufgefallen. Der Link &#8220;Onlineaktivitäten für den VEBU&#8221; führt zu einer Fehlermeldung. Als neuen Link würde ich diesen hier empfehlen: <a href="https://pluragraph.de/organisations/vebu-vegetarierbund-deutschland" rel="nofollow">https://pluragraph.de/organisations/vebu-vegetarierbund-deutschland</a> (Ich hatte die Organisation auf Pluragraph gestern namentlich angepasst)</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Robert Kresse</p>
<p>VEBU &#8211; Social Media Manager</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pluragraph – Social-Media-TOP-20 für den Februar 2012 von Armin Müller</title>
		<link>http://sozialmarketing.de/pluragraph-social-media-top20-2-2012/#comment-69</link>
		<dc:creator>Armin Müller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:05:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sozialmarketing.de/?p=1636#comment-69</guid>
		<description>Vielen Dank für die Erwähnung der Jugendherbergen! Wir sind besonders in Facebook besonders aktiv und wollen unseren Gästen noch viel mehr bieten. Aktuelles Beispiel ist die Facebook Kampagne: www.bettbewerb.de - Hier können unsere Fans eine ganze Jugendherberge in Bayern für sich gewinnen und dort eine egoFM Party mit dem Live-Act &quot;Phrasenmäher&quot; (Vorband der Fantastischen Vier) feiern. Ideen für neue Aktionen nehmen wir gerne entgegen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Erwähnung der Jugendherbergen! Wir sind besonders in Facebook besonders aktiv und wollen unseren Gästen noch viel mehr bieten. Aktuelles Beispiel ist die Facebook Kampagne: <a href="http://www.bettbewerb.de" rel="nofollow">http://www.bettbewerb.de</a> &#8211; Hier können unsere Fans eine ganze Jugendherberge in Bayern für sich gewinnen und dort eine egoFM Party mit dem Live-Act &#8220;Phrasenmäher&#8221; (Vorband der Fantastischen Vier) feiern. Ideen für neue Aktionen nehmen wir gerne entgegen!</p>
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